1.Tag Abfahrt in Richtung Amarbayasgalant. Gleich nach der Abfahrt aus der Stadt, werden Sie an einen mongolischen Ovoo halten um nach altem Brauch die Erdgötter für die weitere Reise friedlich zu stimmen. Unterwegs wer­den wir den zweit größten Fluss, den Or­chon überqueren. Die Fahrt zum Kloster führt Sie dann durch ein wunderschönes Tal, wo am Ende dann das Kloster liegt.
2.Tag Das Kloster Amarbajasgalant ist nach Erdene Zuu eines der größten Heiligtümer des Landes und wurde 1996 wieder neu aufgebaut. Besichtigung des Klosters, „eintauchen“ in die buddhistischen Mythenwelt und anschließend Weiterfahrt Richtung Uran Togoo über Erdenet und der Ortschaft Bulgan. In Erdenet, der Kupfermetropole, wird noch einmal für die weitere Strecke eingekauft. Ankunft am Uran Togoo Vulkan. Der Vulkan erhebt sich mitten aus der mongolischen Steppe. "Uran" bedeutet im Mongolischen soviel wie - Perfekt, Gut -. Und auch in der Tat, der Vulkankegel erhebt sich sehr deutlich aus dem flachen Umland. Am Abend können Sie den Vulkankrater besteigen und den schönen Ausblick genießen.
3.Tag Weiterfahrt nach Dashinchilen, einem kleinem Ort zwischen dem Ogii Nuur See und Lun. In der Nähe der Brücke über den Asgat Fluss, befindet sich die Ruinenanlage von Char Buch Balgas, die aus der Kitan Zeit stammt. Ankunft am ögij Nuur. Der Ogij Nuur ist ein sehr fischreicher See. Nach der Ankunft, können Sie am Ufer entlang wandern, oder zu unserer Pferdezüchterfamilie gehen und sich dort ein Pferd ausleihen um damit durch die Grassteppe zu reiten.
4.Tag Frühmorgens werden wir von den unterschiedlichen Gesängen der vielen Vogelarten, die am Ögij Nuur leben geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück, geht die Fahrt weiter nach Karakorum. Unterwegs werden einige historische Ausgrabungsstellen besichtigt (Khöschöö Tsaidam). Hier wird unter türkischer Leitung ein ehemaliger Palast aus dem alttürkischem Reich freigelegt. Die Türken vermuten in dieser Region ihren Ursprung. Später wurden sie dann von den mongolischen Stämmen vertrieben. Ausführliche Besichtigung von Karakorum, der ehemaligen Hauptstadt. In Karakorum ist auch das Kloster Erdene zuu. Dieses Kloster gehört mit zu den wichtigsten Klöstern in der Mongolei und wurde teilweise wieder restauriert. Wir werden uns ausstreichend Zeit nehmen um diese einmalige historische Stätte zu besichtigen.
5.Tag Besuch des alten Klosters Erdene Hamp in den malerischen Hognon Han Bergen. Das Kloster ist eines der kleinsten Klöster in der Mongolei. Nur wenige Mönche leben hier. Das Kloster spiegelt die Verbundenheit der Nomaden mit dem Buddhismus wieder. Bevor wir wieder zurück nach Ulaanbaatar kommen, machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Hustain Nuuro Nationalpark. In diesem Nationalpark, unweit von Ulaanbaatar ist eines der Auswilderungsprojekte, die die Przewalski-Pferde auswildern, angesiedelt. Das Przewalski-Pferd ist das Bindeglied zwischen dem heutigem modernem und dem Urpferd. Nur wenige Exemplare waren im Hagenbeck Zoo 1923 noch vorhanden.
6.Tag Heute geht es zurück nach Ulaanbaatar. Am Vormittag haben wir nochmal die Möglichkeit, im Hustain Nuuro Nationalpark etwas in der herrlichen Natur zu wandern, und / oder uns bei einer der dort lebendenden Nomadenfamilien umzusehen und ihren Alltag zu erleben. Gegen Mittag wird es dann Zeit, den Weg zurück nach Ulaanbaatar in Angriff zu nehmen. Gegen Nachmittag kommen Sie dann in ihrem Hotel an. Rückgabe des Mietfahrzeuges.
*) Programm und Strecke können Veränderungen unterliegen. Verbindlich ist der Reiseablauf, wie er in der Buchungsbestätigung zugesendet wird