- Chronology -
936 Die altmongolischen Kitan dringen in Nordchina ein.
947-1125 Liao-Dynastie der Kitan in Peking.
Anfang des 12. Jhd. Erste Versuche, die Mongolen zu einigen. Der Zusammenschluß der Stämme, den Kabul Khan zuwege bringt, ist jedoch nicht von Dauer.
1123 Die Dschürtschäten, ein altmandurisches Volk, haben die Macht der Kitan gebrochen. Ein Teil der Kitan weicht nach Westen aus und gründet im östlichen Turkestan das Reich Kara-Kitai.
1125-1234 Die Goldene Dynastie der Kin (Dschürtschäten) in Nordchina
1162 Temudschins Geburt
um 1171 Tod Jesügeis
1175 [Dschingis Khan als Vasall der Kere'iten]
um 1190 Mehrere Mongolenstämme erheben Temudschin zum Khan mit dem Titel Dschingis Khan, das heißt ozeangleicher Herrscher.
um 1196 Als Verbündeter der Kin zieht Dschingis Khan zusammen mit den Keräit gegen die Tatar ins Feld
1201 Im Kampf um die Alleinherrschaft über die Mongolen wird Dschamucha, Dschingis Khans Rivale, zum Gegenkhan proklamiert
1202 Vernichtung der Tatar
1203-1204 Dschingis Khan besiegt den Ong-Khan (Toghril) der Keräit und die Naiman. Hinrichtung Dschamuchas
1206 Die turkomongolischen Stämme und Völker rufen Dschingis Khan zu ihrem Herrscher aus. Damit ist die Einigung der Mongolen in einem Nationalstaat vollzogen. Dschingis Khan beginnt mit dem Aufbau eines straff organisierten feudalistischen Militärstaates. Er erläßt Gesetze, die Jassah, die zur Konsolidierung des entstehenden Reiches beitragen.
1209 Die türkischen Uighuren unterstellen sich der Souveränität Dschingis Khans.
1209-1210 Der Staat der Tangut wird unterworfen
um 1210 Entmachtung des Schamanen Kökötschü
1211 Krieg gegen das Reich Chin Erst Dschingis Khans Nachfolger Ogodai kann ihn erfolgreich beenden (1234).
1215 Peking fällt in die Hände der Mongolen. [Sultan Muhammad von Chorezm erobert Afghanistan]
1218 Die Mongolen dringen in Ostturkestan ein; sie werden von der muslimischen Bevölkerung als Befreier begrüßt. Gebot Dschingis Khans, jedwede Religion zu achten.
1219 Dschingis Khan nimmt Rache. Mit 150 000 Mann wendet er sich gegen Muhammed II., den Sultan von Chorezm. Er erobert Buchara und Samarkand (1220), Urgentsch(1221) und überschreitet den Amu-Darja.
1221 Einfall in Afghanistan und Chorasan. Im Spätjahr erreicht Dschingis Khan den Indus, wo er innehält
1222 In seinem Lager am Hindukusch empfängt Dschingis Khan den taoistischen Philosophen Changchun [Ch'iu Ch'ou Ch'ang-ch'un], mit dem er freundschaftlich verbunden bleibt.
1223 Schlacht an der Kalka in der Steppe am Asowschen Meer. Die Mongolen besiegen die vereinigte Streitmacht der Russen und Polowzer. Die Sieger machen einen Abstecher auf die Krim und kehren über die Wolga nach Mittelasien Zurück.
1225 Dschingis Khan, der Afghanistan im Herbst 1222 verlassen hatte, trifft wieder im mongolischen Kernland ein.
1226 Strafexpedition gegen die aufsässigen Tangut; es ist der letzte Feldzug des Mongolenherrschers.
1227 Dschingis Khan stirbt im Land der Tangut; er wurde 65 Jahre alt.
1229-1241 Unter der Regierung Ogodais vollenden die Mongolen die Eroberung Nordchinas, Persiens und Südrußlands
1239 Unterwerfung der südrussischen Steppe durch Dschebe und Sübütai
1241 Schlacht bei Wahlstatt. Tod Herzog Heinrichs II. von Schlesien. Sieg Sübütais über den König von Ungarn, Bela IV. Im Juli erreichen die Mongolen Neustadt bei Wien.
1241-1246 Regentschaft Töregens
1243 Sieg Baidus über die Seldschukenarmee Sultan Kai-Khusrau II. bei Kösedagh
1246 Wahl Güjüks zum Großkahn. Reise des Franziskanermönchs Johann von Carpin zu den Mongolen.
1251 Wahl Möngkes zum Großkahn
1256 Hülagüs Ankunft in Persien. Vernichtung der Isma'iliten (Assassinen)
1258 Einnahme Bagdads, Zerstörung des Kalifats
1259 Tod Möngkes
1260 Kubilai wird Großkahn der Mongolen. Eroberung Syriens durch Hülagü. Plünderung von Krakau durch die Mongolen.
1265 Tod Hülägüs. Die Mongolen verwüsten Thrakien. Bündnis zwischen Michael Palaiologos und dem Mongolenkhan Nogai
1271 Reise Marco Polos nach China
1279 Die Eroberung des Sung-Reichs durch Kubilai
1280 Kubilai macht sich unter dem Dynastienamen Yüan zum Kaiser von China
1294 Tod Kubilais
1298 Der persische Geschichtsschreiber Rachid ad-Din schreibt die Geschichte der Mongolen

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