Buddhismus - Lamaismus in der Mongolei
An dieser Stelle kann hier nur ein Einstieg über die Geschichte des Buddhismus gegeben werden. Das gesamte Thema ist zu komplex, um es in wenigen Worten abzuhandeln.
Das Wort "Buddhismus" leitet sich aus dem Sanskrit-Wort "Buddha" ab, das "der Erleuchtete" bedeutet. "Buddhismus" oder "Buddhadharma" ist die Verkündigung und der Weg zur Erleuchtung des menschlichen Potenzials.
Der Lamaismus, eine Abart des nördlichen Buddhismus, verbreitete sich im 7. Jahrhundert in Tibet. Es gelang ihm aber nie, die alten Bonformen ganz auszutilgen.
Ende des 14. Jahrhunderts kam es in Tibet zu einer Spaltung der Kirche, herbeigeführt durch den Mönch Tsongkhapa, einem Reformator, der sich gegen die verlotterten Mönchssitten wandte. Er gründete die "Tugendsekte" (Gelbe Kirche, uns bekannt als die Gelbmützen) und führte die gelbe Farbe als Ordenstracht ein. Die Hauptverbreitungsgebiete der "Gelben Kirche" waren vorab die Klöster in Nordtibet und später in der Mongolei.
Wie die Burmesen, Chinesen, Japaner, Kambotschaner, Koreaner, Siamesen, Singhalesen, Tibeter und weitere Völker in Asien gehören die Mongolen zum indisch-buddhistischen Religionskreis. Die Kultur und Kunst Chinas hat in den vielen Jahrhunderten allgemein verbreitete Traditionen geschaffen, die diese Völker heute noch mit ihnen verbindet.
Die Mongolen sind Lamaisten. Hier ist das Verbreitungsgebiet der "Gelben Kirche". In den mongolischen Klöstern war die buddhistische Kunst, bis kurz vor ihrer Zerstörung in den 1930iger-Jahren, sehr hoch entwickelt und hatte auch wahre Meister unter den Malern, Bildhauern, Architekten und sehr geschickten Handwerkern.
Das Nomadentum beeinflusst das gesamte Leben der Hirten und der Jäger, ihren Glauben, ihre Sitten, ihre Tugenden und Laster, welche die Mongolen mit den benachbarten Turkvölkern teilen. Das Fremdartige und gewissermaßen Angeglichene: Es handelt sich um das Indo-Tibetische, mit dem auch eine neue Religion, der Buddhismus mit seinem erhabenen Gedankengut und mit seiner Enzyklopädie der Wissenschaft (vorab der Heilkunde), eingeführt wurde. In neuerer Zeit hat auch das Europäische an Einfluss gewonnen.
Das Rad der Welt - ein Symbol im Buddhismus

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