1.TagAnkunft in Ulaanbaatar, einchecken im Hotel, Vorstellungsrunde, Programmbesprechung.Danach werden wir Ulaanbaatar besichtigen. Sie werden das berühmte Gandan Kloster mit der 27 mtr. ho­hen Buddha Statue, das Klostermuseum des Tschojdshjin – Lama, des bedeutenden Lamas in der Geschichte des mongolischen Buddhismus ansehen und eine kleine Stadtrundfahrt stehen auch auf dem Pro­gramm. Am Abend besuchen Sie eine Folklore Darstellung mit traditionellen Musikinstrumenten, Schlangenmädchen und dem berühmten Kehlkopfgesang.
2.TagÜbernahme der Motorräder, technische Einweisung. Fertigmachen der Fahrzeuge und ab in Richtung zu den Kleinen Erdmuttersteinen -Baga gazriin chuluun- .Gleich südlich von Ulaanbaatar, beginnt die Grassteppe, in die wir eintauchen. Die Strecke führt uns abwechselnd über weite Ebenen und kleinere Gebirge. Am heiligen Berg werden wir Mittag machen. Baga gazriin chuluu, dieses wohl einmalige Gebiet in der Mongolei, besticht durch seine faszinierende Gebirgswelt. Wie wahllos im Gelände verteilt, befinden sich malerische Felsformationen, die ihren eigenen Charakter durch Wind- und Wassererosion bekommen haben.
3.TagWeiterfahrt zu den Palastruinen von Süm Khökh Burd. Die Fahrt für über kaum erkennbare Pisten Richtung Süden. Der Tempel “Süm Khökh Burd” war im 10. Jahrhundert auf einer Insel in der Mitte eines kleinen Sees gebaut worden. Die Steine für den Tempel wurden interessanter weise von fasst 300 KM weiter südlich herangeschafft. Rund um den Tempel befinde4t sich je nach Regenlage ein mehr oder weniger großer See. Hier kommen Vogelfreunde voll auf ihre Kosten. Weiterfahrt in Richtung Dalandzagad durch die mongolische Grassteppe. In der Mongolei ist die Steppe die vorherrschende Landschaftsform. Sie nimmt etwa 80 Prozent der Landesfläche ein und dient der Mongolei als wichtigste natürliche Ressource, da das Grasland ausgedehnte Weidegründe bietet. In dem trockenen Klima gedeihen kaum Wälder, dafür jedoch umso üppigeres Grasland. Wir werden diesen Tag auch dazu nutzen, einmal tiefer in das Nomadenleben rein zuschauen. übernachtung Tsagaan Suwarga in der Region von Tsogt Ovoo in der mongolischen Steppe.
4.TagDurchfahrt durch einen kleineren Gebirgsausläufer, mit wunderschönen Tälern über Tsogt – Ovoo. Gegen Mittag, der erste Kontakt mit den vielen Sicheldünen rund um die Geierschlucht Ankunft in Dalanzadgad, Weiterfahrt Richtung Geierschlucht, Übernachtung in der Nähe der Schlucht
5.TagBesichtigung der Geierschlucht (Fußweg). Der Fluss, der durch die Geierschlucht fließt, produziert im Winter soviel Eis, welches bis weit in den Sommer nicht schmilzt. Wir werden die Schlucht erkunden und in dem kleinem Naturkundemuseum am Eingang der Schlucht uns über die Flora und Fauna informieren. , Weiterfahrt in die südliche Gobi. Jetzt wird es richtig Wüste. Übernachtung in der Region der Ortschaft Noyon
6.TagVon Noyon geht es zur kleinen Ortschaft Guvantes, unserem südlichsten Punkt der Tour. Hier müssen wir tanken und uns mit Trinkwasser versorgen, bevor es denn zum Nemengt Gebirge geht
7.TagEinen Tag in den Schluchten des Nemengtgebirges. Wir erkunden das einmalige, durch Wasser und Wind geformte Schluchtensystem mit unsren Motorrädern. Hier besteht auch die Möglichkeit, Dinosaurierknochen zufinden.
8.TagFahrt von den Schluchten des Nemengt zur Sanddüne Hongorijn Els, die wir am Abend durchqueren. Da es Bergab geht ist es nicht so problematisch.
9.TagUmfahrung der südlichen Ausläufer des Altaigebirges in Richtung Bulgan und Bajandsag. In der Region um Bajandsag mit seinem rotem Sandsteinformationen. Hier wurden die ersten Dinosaurier Knochen in der Mongolei gefunden. Mit etwas Glück können Sie auch welche finden. Bei Bajandsag befinden sich auch die größten Saxaulwälder in der Mongolei. Der Saxaulbaum (Salzkraut), ist ein äußerst langsam wachsender Hartholzbaum, der normalerweise nicht größer als 30 – 40 cm wird. Übernachtung in den einmaligen Felsformationen von Bajandsag.
10.TagFahrt zum Kloster Ongij und Besichtigung der Klosterruine. Bevor wir das Kloster, oder besser die Klosterruinen erreichen, fahren wir durch die ebene von Ongii und am Ulaan Nuur (roter See) vorbei. Der Ulaan Nuur ist allerdings nur periodisch als See vorhanden, da er nur durch das Regenwasser der Gobi gespeist wird. Am späten Nachmittag erreichen wir dann das Kloster Ongii, das einst mit zu den grössten Klöstern in der Mongolei gehörte. Heute versuchen einige Mönche, das Kloster wieder aufzubauen. Wir haben die Gelegenheit, mit den Mönchen zu reden und die Klosteranlage zu besichtigen.
11.TagFahrt zu den Orchonwasserfällen. Diese Wasserfälle sind durch Vulkanische Aktivitäten entstanden und das gesamte Ochontal ist ausgesprochen schön. Es wird heute auch genügend Zeit für eine Wanderung in der Umgebung der Wasserfälle sein. Am Nachmittag fahren wir dann durch das Orchontal zur ehemaligen Hauptstadt der Mongolei „Karakorum“.
12.TagAm Vormittag, ausführliche Besichtigung von Karakorum. Erst unter Ugedai Khan, dem Sohn und Nachfolger Dschingis Khans entwickelte sich Karakorum zur ersten Hauptstadt des Mongolenreiches. Von ihm wurde die bedeutende Residenz zu einer richtigen Stadt ausgebaut und ab 1235 zusätzlich mit einer Befestigungsanlage versehen. In Karakorum zeigten auch die Dschinghis Khan nachfolgenden, grausam kriegerischen und tyrannischen Khane ihr zweites, völlig andersartiges Gesicht. Durch ihre tolerante Haltung allem Neuen und Unbekanntem gegenüber wurde ihre Hauptstadt im 13. Jahrhundert nicht nur die Schaltzentrale der Reichsverwaltung und ein Zentrum des Handels und Kunsthandwerks, sondern auch zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Völker., Weiterfahrt zu den Bergen von Hogno Han
13.TagAnkunft in Ulaanbaatar, Einchecken im Hotel, Rückgabe der Motorräder, danach zur freien Gestaltung.
14.TagFrüh Abflug
*) Programm und Strecke können Veränderungen unterliegen. Verbindlich ist der Reiseablauf, wie er in der Buchungsbestätigung zugesendet wird